Studium generale - 20. Semester - Dienstagabend

Von der Münchner Bohême zur Hauptstadt der Bewegung.
Die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts waren für das literarische München eine äußerst bewegte Zeit. Gerade im Bereich der Literatur hat sich dies vielfältig niedergeschlagen. Anhand zahlreicher Textbeispiele und biographischer Daten soll diese Epoche großer politischer und gesellschaftlicher Umwälzungen beschrieben werden. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Bedingungen weiblichen Schreibens und den emanzipatorischen Bemühungen schreibender Frauen.

Ingeborg Röck M.A., Literaturwissenschaftlerin
Di., 6.3., 13.3., 20.3., 10.4., 17.4., 5 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Die Ökumene nach dem Lutherjahr
Es bewegt sich was im Miteinander der Kirchen in Deutschland! Das Jahr des Reformationsgedenkens 2017 hat an vielen Stellen beeindruckende Zeichen der Versöhnung und Verbundenheit gesetzt. Doch was bleibt davon? Wo sind die sichtbaren Schritte der Einheit? Und wen betreffen diese Fragen überhaupt noch?

Dr. Florian Schuppe, Dipl.-Theologe, Leiter des Fachbereiches Ökumene des Erzbischöflichen Ordinariats München
Di., 19.6., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3



Die Entwicklung der Metropolregion München
Grünflächen schützen - Lebensqualität erhalten - Wie muss die Landesentwicklung aussehen?
München und sein Umland wachsen rapide. Die Auswirkungen sind gravierend. Im Vortrag mit gleichzeitiger Diskussion werden die Folgen der derzeitigen Entwicklung dargestellt, die Ursachen benannt und Lösungswege besprochen.

Christian Hierneis, Dipl.-Rechtsfachwirt, 1. Vorsitzender der Kreisgruppe München, BUND Naturschutz
Di., 8.5., 15.5., 2 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3



Geschichte der Jazz-Musik
von den Anfängen in New Orleans bis zu den Entwicklungen des "Modern Jazz"
Keine musikalische Stilentwicklung des 20. Jhd. ist so vielfältig und reichhaltig wie der Jazz. Nach der Entlassung der farbigen Afro-Amerikaner aus der Sklaverei entwickelte sich rasch eine eigenständige Musikkultur in den Südstaaten der USA. Aus den Elementen des Country-Blues und des Ragtimes entstand zunächst der erste, im kollektiven Ensemble einer Combo gespielte Jazz in New Orleans. Schnell breitete sich diese neu- und fremdartige Musik über den ganzen Süden der USA aus, um schließlich nach der Weltwirtschaftskrise in Chicago und New York eine neue Heimat zu finden. Aus der Notwendigkeit, sich zu "orchestralen" Ensembles zu formieren, veränderte sich der Stil in den 30er Jahren und wurde zum Swing. Die Rückkehr zu individuelleren Ensembles und kleinen Combos führte nach dem 2. Weltkrieg zur Entstehung des "Modern Jazz" im BeBop, Cool-Jazz und vielen weiteren Stilelementen unterschiedlicher Art. Bis in die heutige Zeit ist der Jazz eine der lebendigsten und kreativsten Musizierformen, die es je gab und weiterhin geben wird.


Bernhard Gillitzer, Musiker, Musikwissenschaftler
Di., 24.4., 5.6., 12.6., 3 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Megatrend Digitalisierung
Big Data, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz – diese Begriffe stehen für tiefgreifende Umwälzungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Wieso unterscheidet sich die Digitalisierung so fundamental von vielen anderen Innovationen in der Geschichte der Menschheit? Hier erfahren Sie u.a., warum und wie Google in den Automobilmarkt eindringen will und wird, wie es sein kann, dass ein Computer den weltbesten GO-Spieler geschlagen hat und warum viele Branchen vor massiven Umbrüchen stehen.

Andreas Dohmen, Dipl.-Physiker, Management-Berater
Di., 26.6., 1 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3



China : Kollektiv oder individuelle Freiheit?
China erscheint uns nicht als Hort persönlicher Freiheit, vielmehr scheinen stets die Erfordernisse der Gemeinschaft Priorität zu genießen. Wodurch entstand dieser Vorrang der "gesellschaftlichen Harmonie " vor dem Recht des Einzelnen und welche Rolle spielten dabei die sozio-ökonomischen Bedingungen in China? Wie haben darüber hinaus altchinesische Denker wie Konfuzius die Rolle des Individuums geprägt und wie definierten andere chinesische Philosophen die persönliche Freiheit? In wieweit konnte Mao Zedong bei seinen politischen Kampagnen auf bestehende Denkmuster der Chinesen vertrauen und wie verhält sich die heutige Regierung der Volksrepublik China zur individuellen Freiheit und den Menschenrechten?

Dr. Martina Egle-Schäferling, Politologin, Sinologin
Di., 3.7., 10.7., 17.7., 3 x, 19.00 - 21.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3



Die Dozenten im 20. Semester am Dienstagabend:
Ingeborg Röck M.A., Literaturwissenschaftlerin
Andreas Dohmen, Dipl.-Physiker
Dr. Florian Schuppe, Dipl.-Theologe, Leiter des Fachbereiches Ökumene, Erzbischöfliches Ordinariat München
Christian Hierneis, 1. Vorsitzender der Kreisgruppe München, BUND Naturschutz
Bernhard Gillitzer, Musiker, Musikwissenschaftler
Dr. Martina Egle-Schäferling, Politologin, Sinologin


Informationen:
ab Di. 6.3., 19.00 - 21.00 Uhr, 15x
max. 25 Teiln., EUR 125
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3

Beginn:Dienstag, 06. März 2018
Ende:17. Juli 2018
Uhrzeit:von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Dauer:15 Termine

Nummer:10002
Ort:Unterhaching, Hofmarkweg 7Anfahrt
Gebühr:
125,00 €
Dieser Kurs kann nicht mehr online gebucht werden. Bitte erfragen Sie unter 089 / 66 54 76 - 10 ob eine Teilnahme noch möglich ist.
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KurstitelBeginnKursnr.
Studium generale - 20. Semester - Dienstagvormittag
Di 06.03.1810001
 
 
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