Studium generale - 20. Semester - Mittwochvormittag

Der "rote Faden" in diesem Semester:
In den "Süden" geht unser Blick: aus literarischer Perspektive bevorzugt vom Norden in den Süden, der sich seit Generationen sehnsuchtsvoll nach Italien hin wendet. Vom Norden in den Süden geht der Blick auf der Documenta 14 mit dem Leitmotiv "Vom Süden lernen", aber auch umgekehrt vom Süden in den Norden in Form von Experimenten der Künstler aus beiden Himmelsrichtungen.
Vom "Süden" ausgehend weitet sich der Blick in diesem Semester hin zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragestellungen z.B. nach einer "Green Economy", die Wirtschaftlichkeit und Ökologie verbinden will, in Europa in einer globalisierten Welt. Welche Rolle spielt wirtschaftspolitisch gesehen China in der Globalisierung? Und was heißt eigentlich "postfaktisch" genau, dieser in letzter Zeit so viel verwendete Begriff, wenn es um politische Wahrnehmung geht? Davon ausgehend bleibt immer noch die Hoffnung zu lernen: aus Krisen und Erfahrungen. Wie das neurobiologisch funktionieren kann, dieser Frage widmet sich die Biologie als naturwissenschaftliche Disziplin in diesem Rahmen.


Chinas Wirtschaft und Politik
Seit 1980 erlebte die chinesische Wirtschaft einen unvorstellbaren Wandel, ausgelöst von der Kommunistischen Partei. Heute ist China ein modernes Industrieland, dessen Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist. Was bedeutet das für die westlichen Staaten und welche Ziele verfolgt die chinesische Führung in der Innen- und Außenpolitik?

Dr. Martina Egle-Schäferling, Politologin, Sinologin
Mi., 8.3., 15.3., 22.3., , 3 x, 10.00 - 12.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Gefühlte Wahrheit: Der politische Diskurs im postfaktischen Zeitalter
Weshalb ist die Furcht vor der Islamisierung des heute nur noch aus dem Märchenbuch bekannten Abendlands dort besonders groß, wo kaum Moslems leben? Warum wird ein Mann, dessen Aussagen zu 70 Prozent falsch sind, zum amerikanischen Präsidenten gewählt? In vielen Ländern deutet sich heute ein politischer Diskurs an, der an die Stelle rationaler Argumente eine bloß gefühlte Wahrheit setzt, die gegen Widerlegungen immun zu sein scheint. "Truthiness" nannte der amerikanische Comedian Stephen Colbert dieses Phänomen, andere sehen eine "postfaktische" Zeit angebrochen. Doch wie lässt sich diese Entwicklung erklären? Der Kurs nähert sich ihr aus sozialwissenschaftlicher, psychologischer und philosophischer Perspektive.

Felix Kaspar M.A., Philosophie
Mi., 3.5., 10.5., 2 x, 10.00 - 12.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Wie denkt das Gehirn? Einführung in die Neurobiologie
Hirnforschung ist hochaktuell und so will dieser Kurs unserem Gehirn auf die Spur kommen. Aufbau des Gehirns und der Nervenzellen werden erklärt und auch Themen wie Bewusstsein, Lernen und Gedächtnis, Entwicklung des Gehirns im Laufe des Lebens u.a. werden erläutert.

Sigrun Eber, Dipl-Biologin
Mi., 29.3., 5.4., 26.4., 3 x, 10.00 - 12.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Das Motiv des Südens in der Literatur
Der Süden, im besonderen Italien war für die Literaten seit jeher ein Sehnsuchtsort. An verschieden literarischen Beispielen werden wir entdecken, wie der Süden sowohl als Impulsgeber als auch als Projektionsfläche diente.
Ein Thema, das anlässlich des Mottos der Documenta 14 in Kassel und Athen in 2017 und deren Leitmotiv des Südens ganz besonders lohnenswert ist.

Ingeborg Röck M.A.
Mi., 17.5., 24.5., 31.5., 3 x, 10.00 - 12.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Das Wasser und Europas Zukunft - Ist eine "Green Economy" die Lösung?
Wir leben über unsere Verhältnisse. Viele Industrieländer wirtschaften, als hätten sie mehrere Erden zur Verfügung. Doch ohne die natürlichen Ressourcen zu schonen und die Umwelt weniger zu belasten, berauben wir uns unserer Zukunftschancen. Was sind die Ziele einer "Green Economy"? Wie kann man am besten Ressourcenschonung, Klima- und Umweltschutz mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden und gleichzeitig krisensichere Arbeitsplätze schaffen? Was wird getan und wo steht Europa im internationalen Vergleich? Gelingt es, die Zukunft eines nachhaltigen Standorts Europas in einer globalisierten Welt zu sichern?

Dipl. Pol. Michael Jörger
Mi., 21.6., 5.7., 12.7., 3 x, 10.00 - 12.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Documenta 14 - die Weltausstellung zeitgenössischer Kunst
Die alle fünf Jahre statt findende Documenta, Weltausstellung zeitgenössischer Kunst in Kassel, hat sich von ihrem Beginn an, also seit 1955, jeweils aktuellen politischen Fragestellungen gewidmet. Was uns 2017 erwartet: dass die etablierte Kasseler Schau zum ersten Mal in ihrer Geschichte nicht allein in Kassel stattfindet, sondern auch in Athen. Dieser Ort steht stellvertretend für "den Süden", um dessen Konzept die Documenta 14 kreist. "Von Athen lernen" lautet dann auch die Brücke, die die beiden Standorte der Weltausstellung verbindet. Athen sei laut Kurator Adam Szymczyk ein "Labor", ein Raum für Blickwechsel und künstlerische Experimente. Es wird auf der Documenta 14 um Dinge gehen wie Solidarität zwischen den Menschen, um einen solidarischen Umgang mit Krisensituationen, um Überlebensmechanismen. Wie diese Themen künstlerisch umgesetzt werden, erfahren Sie in dieser Vorlesung.

Barbara Sporrer M.A.
Mi., 28.6., 1 x, 10.00 - 12.00 Uhr
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3


Die Dozenten im 20. Semester am Mittwochvormittag:

Dr. Martina Egle-Schäferling, Politologin, Sinologin
Felix Kaspar M.A., Philosophie
Sigrun Eber, Dipl-Biologin
Ingeborg Röck M.A.
Dipl. Pol. Michael Jörger
Barbara Sporrer M.A., Italianistik und Kunstgeschichte

Informationen:
ab Mi. 8.3., 10.00 - 12.00 Uhr, 15x
max. 25 Teiln., EUR 125,- , Paarermäßigung: 110,- EUR/Pers.
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3

Beginn:Mittwoch, 08. März 2017
Ende:12. Juli 2017
Uhrzeit:von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Dauer:13 Termine

Nummer:10003
Ort:
Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Gebühr:
108,30 €
Paarermäßigung: 110,- EUR/Pers.
Dieser Kurs kann nicht mehr online gebucht werden. Bitte erfragen Sie unter 089 / 66 54 76 - 10 ob eine Teilnahme noch möglich ist.
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